Schlagwort: News

19 Feb

Blankenese: Schülerfirma eröffnet Webshop für Handyhüllen mit eigenem Design

slider-caseartnews

Die Schülerfirma der jetzigen 11a der Bugenhagenschule Blankenese verkauft unter dem Namen CaseArt veredelte Handyhüllen mit eigenem Design. Am Tag der offenen Tür hatten in Blankenesewir erstmals unsere Produkte vorgestellt.

Ab jetzt sind sie in unseren Webshop bestellbar:

http://lararaheldittmar.wixsite.com/caseart

Handyhüllen gibt es ab 10,- Euro.  Außer im Webshop können Bestellungen auch direkt im Klassenraum der 11a aufgegeben werden.

> Info zur Schülerfirma auf der Schulwebseite

07 Feb

Alsterdorf: „Luther und die Juden“: Zweiter Studientag im Rahmen des Reformationsjubiläums

Titel Rien van der Vegt

„Luther und die Juden“: Zweiter Studientag im Rahmen des Reformationsjubiläums an der Bugenhagenschule Alsterdorf

Zum Auftakt hörten die Schülerinnen und Schüler der 11. bis 13. Jahrgangsstufe einen Vortrag von Rien van der Vegt von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Vereinigung in Hamburg übers Luthers Judenfeindlichkeit.

„Erstlich, dass man ihre Synagogen oder Schule mit Feuer anstecke und, was nicht brennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, dass kein Mensch einen Stein oder Schlacke davon sehe ewiglich.“ Dies war eine von sieben Forderungen, die Luther in seiner späten Schrift „Von den Juden und ihren Lügen“ von 1543 veröffentlichte. Darüber hinaus forderte er, dass man ihre Schriften vernichte, Rabbiner nicht unterrichten dürfen, sie nicht reisen dürfen, keinen Grundbesitz haben dürfen, keine Bankgeschäfte ausüben dürfen und arbeiten sollen.

Rien van der Vegt von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Hamburg verdeutlichte in seinem rund einstündigen Vortrag in der St. Nicolaus-Kirche den Schülerinnen und Schülern der Bugenhagenschule die Judenfeindlichkeit Luthers. Nach einer kurzen Einführung über die verbreitete Judenfeindlichkeit im Mittelalter berichtete er über die Vita des 1483 in Eisleben geborenen Reformators Luther, der zunächst Mönch war, sich dann aber von der katholischen Kirche abwendete, als Augustinermönch und später Theologieprofessor tätig war und in der Wartburg die Bibel ins Deutsche übersetzte. In seiner 1523 veröffentlichten Schrift „Dass Christus ein geborener Jude sei“ ging Luther mit den Juden noch moderater um. Er forderte, dass aus den Juden „viel rechte Christen“ werden. In seinen Spätjahren verfolgt der Reformator die Juden dann mit „Hass, unflätigsten Beschimpfungen und auch blutrünstigen Vernichtungsphantasien“ wie der Luther-Biograf Heinz Schilling schreibt.

Leitung
Schulleitung und Schüler

Im weiteren Verlauf des Vortrages ging van Vegt darauf ein, wie in der NS-Zeit Luthers Judenfeindschaft wieder aufgegriffen und instrumentalisiert wurde. Van der Vegt verdeutlichte auch, wie die evangelische Kirche mit diesem Erbe heute umgeht. Im Zuge der Vorbereitungen für das Reformationsjubiläum 2017 nimmt die evangelisch-lutherische Kirche in einer Erklärung von 2015 “Martin Luther und die Juden – Notwendige Erinnerung zum Reformationsjubiläum” kritisch Stellung zu Luthers Rezeption in der NS-Zeit.

Nach dem Vortrag gingen die Schülerinnen und Schüler der Bugenhagenschule in Arbeitsgruppen in ihre Klassenzimmer und bearbeiteten in Kleingruppen verschiedene Themen.

Schüler

mehrere Schüler
Schüler bei der Gruppenarbeit

In der Gruppe „Die Darstellung der Juden in der Kunst des Mittelalters“ wurde herausgearbeitet, dass in zahlreiche Werken der christlichen Kunst des Mittelalters zwei Frauen dargestellt sind: Die Ecclesia (Kirche) repräsentiert das Christentum und nimmt dabei eine triumphierende Haltung gegenüber der Synagoga (Synagoge) des Judentums ein. Die Synagoge wird als blind dargestellt, da das Judentum die Rolle Jesu als Erlöser Jesu nicht anerkennt.

In der Arbeitsgruppe zu Luthers Bibelübersetzung erarbeiteten die Schüler und Schülerinnen, dass Luther die Grundlage des Judentums durch seine Übersetzung einem großen Teil der Bevölkerung überhaupt erst bekannt machte. Sein Deutsch wirkte zudem stil- und sprachbildend für Jahrhunderte.

Die nächste Arbeitsgruppe beleuchtete Luthers Ablehnung des Judentums als “Gesetzesreligion” vor dem Hintergrund seiner Rechtsfertigungslehre. Sie kam zu dem Ergebnis, dass Luther gegen die Auffassung war, man könne sich Gott gegenüber durch gute Werke rechtfertigen. Gnade vor Gott erfolgt durch den Glauben selbst. Nach Luther missbrauchen Juden Gottes Gesetz zur Selbstrechtfertigung und dieser Missbrauch gefährdet den wahren Glauben.

In vierten Arbeitsgruppe findet eine Auseinandersetzung mit Auszügen aus “Dass Jesus Christus ein geborener Juden sei” von 1523 statt. Die Frage, mit der sich die Schülerinnen und Schüler dieser Arbeitsgruppe beschäftigten, war, warum Luther sich zunächst freundlich gegenüber den Juden verhielt. Luthers Intention im brüderlichen Handeln den Juden gegenüber lag in der Idee, sie zum Christentum zu bekehren.

Die Teilnehmenden einer weiteren Arbeitsgruppe beschäftigen sich mit Texten aus der Schrift “Von den Juden und ihren Lügen” von 1543. Sie arbeiteten Luthers Judenfeindlichkeit heraus und wie die Nazis diese Spätschriften Luthers antizipierten.

In der letzten Arbeitsgruppe ging es um das Thema Toleranz und der Frage, welche Möglichkeiten der Toleranz bietet die reformatorische Theologie. Zuerst beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit ihrer eigenen Bereitschaft, andere Menschen und deren Verhalten zu tolerieren. Martin Luther tolerierte Glaubens- und Gewissensfreiheit, da er der Meinung war, dass jeder Mensch zu respektieren ist. Deshalb akzeptierte er es nicht, wenn man versuchte, Mitmenschen von seiner Religion zu überzeugen. Er tat dies selber auch, jedoch hielt er es nicht für Missionierung, sondern für seine Meinung, welche nach seiner Auffassung der Wahrheit entspricht.

Beitrag und Fotos: Berendt

08 Dez

„Woher kommt die Welt?“ – Schulleiter Hayo Janssen liest am bundesweiten Vorlesetag 2016

Am 18.11.2016 fand der diesjährige bundesweite Vorlesetag statt. Der Aktionstag, der auf einer gemeinsamen Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung beruht, konnte in diesem Jahr die Marke von bundesweit 130.000 Vorleserinnen und Vorlesern knacken.

schulleitung-hayo-janssen-2013Auch die Bugenhagenschule im Hessepark beteiligte sich wieder an diesem wichtigen Aktionstag. Unser Schulleiter Hayo Janssen besuchte die Lerngruppe 5A und hatte vier Briefe, sowie einen Auszug aus dem Roman „Sofies Welt“ von Jostein Gaarder mitgebracht:  Sofie Amundsen kommt eines Tages von der Schule nach Hause und findet einen mysteriösen Brief. „Wer bist du?“ steht darin. Eine Frage, die weder für Sofie, noch für die SchülerInnen leicht zu beantworten war.

Doch nicht nur über diese Frage mussten Sofie und die Schüler grübeln, denn kurz darauf erreichte sie schon wieder Post: „Woher kommt die Welt?“ stand im zweiten Brief, der von unseren SchülerInnen geöffnet und vorgelesen wurde. Gemeinsam verfolgte die Lerngruppe gebannt Sofies Überlegungen und Mutmaßungen über sich selbst, die Welt und den Absender der mysteriösen Briefe, während unser Schulleiter, mit viel Engagement und Freude am Lesen, Auszüge des Romans vortrug und so auf kindgerechte Weise einen ersten Einblick in philosophische Fragestellungen gab.

Das Rätsel über den Absender der Briefe konnte von den Kindern zwar während der Lesezeit noch nicht gelöst werden, aber vielleicht erfahren wir die Lösung ja beim bundesweiten Vorlesetag im nächsten Jahr, an dem wir sicherlich wieder teilnehmen werden.

28 Nov

Friedensgebets-Gottesdienst aller Bugenhagenschulen in St. Petri

hallo-frieden
– Römer 12, Vers 9-18 „Wie wir Frieden halten“ – Die oft schwer verständliche Bibel wurde von den Kindern in „ihre Sprache“ übersetzt und gemeinsam mit Pastor Dircks vorgetragen

Kurz innehalten, über das nachdenken, was in der Welt passiert – und für die Mitmenschen beten. Die Friedensgebete, die jeden Donnerstag in den Bugenhagenschulen der Evangelischen Stiftung Alsterdorf von den Schülerinnen und Schülern, aber auch von den Mitarbeitenden gesprochen werden, sollen für ein harmonisches Miteinander sorgen und sich der Not anderer Menschen bewusst machen.

Zum Einklang gab es am Donnerstagmorgen für knapp 1000 Schülerinnen und Schüler in der St. Petri Kirche einen gemeinsam gestalteten Gottesdienst, der von Klaus-Werner Held am Klavier und der Orgel musikalisch unterstützt wurde. Pastor Reinhard Dircks und Diakon Rüdiger Boneß erklärten den Anwesenden, was Friedensgebete überhaupt sind und dass sie auch dem Betenden nützen – in dem er oder sie bewusst über Probleme, Krieg, Ungerechtigkeiten und Frieden nachdenkt und dem entsprechend handelt. Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Jahrgangsstufen der Schulen in Blankenese und Flottbek haben sich im Unterricht schon diese Gedanken gemacht und aufgeschrieben, wofür sie Frieden brauchen. Sie geben gleichzeitig Tipps, wie man Frieden halten kann. Aus den höheren Jahrgangsstufen der Bugenhagenschule in Alsterdorf haben Schüler Friedensgebete auf verschiedene Religionen übertragen. Sie verdeutlichten dadurch, dass Frieden ein wichtiger Bestandteil jedes Glaubens ist. In der Bugenhagenschule Hamm wurde ein Friedensgebet verfasst, welches zwei Schüler in dem Gottesdienst vortrugen und in allen Schulen Verwendung finden wird.

Vorstandsvorsitzender der Stiftung Pastor Prof. Dr. Hanns-Stephan Haas sinnierte darüber, was Mut zum Frieden macht. Er zitierte Willy Brandt, der einmal sagte, dass Frieden nicht alles wäre, aber dass ohne Frieden alles nichts ist. Damit ermutigte Haas die Kinder dazu am Frieden zu arbeiten, sich zu fragen, wie alle Menschen Frieden leben können und dabei zu wissen, dass Gott mit denen ist, die Frieden stiften.

Hier ein paar Impressionen …

totale

praesentation2

welt

piano

von-trott

haas

totale2

 

20 Nov

Donnerstag, 24.11. 19 Uhr – Infoabend Gymnasiale Oberstufe

Oberstufe 5

Die Bugenhagenschulen laden Sie herzlich zum Informationsabend zur gymnasialen Oberstufe ein

Über den Weg zum Abitur an unserer staatlich anerkannten gymnasialen Oberstufe können interessierte Eltern, Schülerinnen und Schüler bei einem Informationsabend jetzt mehr erfahren. Jörg Münch, Schulleitung Gymnasiale Oberstufe, und Experten aus dem Lehrerkollegium stellen das pädagogische Konzept mit kleinen Lerngruppen und die neuen Profile „Leib und Seele“, „Wirtschaftsethik“ und „Anthropologie“ der Oberstufe vor.

Während mit dem Profil „Leib und Seele“ ein klassisches naturwissenschaftlich orientiertes Profil abgedeckt ist, sind die anderen beiden Profile etwas Einzigartiges in der Schullandschaft, da sie teilweise auf die Arbeit der Stiftung abgestimmt sind: „Wir haben uns vor dem Hintergrund der Aktivitäten unseres Trägers, der Evangelischen Stiftung Alsterdorf, ganz bewusst für diese Profile entschieden. Die Stiftung bietet viele pädagogische Arbeitsfelder und operiert als gemeinnütziger Träger in einem marktwirtschaftlichen Umfeld. Hier lassen sich viele Anknüpfungspunkte an die Praxis finden“, erklärt Münch. So ist beispielsweise das Anthropologie-Profil am Fach Pädagogik orientiert, dessen Wahl Schülern durch die unmittelbare Nähe zum praktischen Beispiel des freien Schulträgers hervorragende Voraussetzungen für einen späteren Beruf im sozialen Bereich bietet.

Auch das Profil „Wirtschaftsethik“ handelt mit dem Beispiel des Trägers vor der Tür und vermittelt neben den wirtschaftlichen Prozessen und Fakten auch die Schwierigkeiten, ethische und soziale Anforderungen in der Gesellschaft umzusetzen.

Hinter den Profilen verbirgt sich demnach ein pädagogisches Konzept, mit dem ein größerer Bezug zur Praxis und darüber ein erleichterter Berufsstart erreicht werden soll.

Nach der kurzweiligen Vorstellung, gibt es ausführlich Gelegenheit, zu persönlichen Gesprächen mit Lehrern und Schülern der Bugenhagenschule Alsterdorf. Für Getränke ist ebenfalls gesorgt.

Schulbüro Oberstufenhaus: Frau König, Dienstag und Donnerstag von 09:30 bis 12:00 Uhr, Tel 5077 3326

Für weitere Informationen zum Informationsabend der Oberstufe der Bugenhagenschulen wenden Sie sich bitte an:
Jörg Münch, Schulleitung Gymnasiale Oberstufe
Mail: jmuench@bugenhagenschulen.de