Tagesberichte

Eine ganz besondere Exkursion nach Indien im  März 2018


11.-12.03.2018  Anreise


13.03.2018
Kennenlernen der Projekte auf dem CMS-Gelände

Der Tag begann für uns um 10:30 Uhr mit einem wunderbaren Frühstück, welches aus Obst, Toast und leckeren indischen Spezialitäten bestand. Verschlafen saßen wir alle am Frühstückstisch. Es war eine lange Anreise, die wir hinter uns hatten. Nachdem wir alle satt und zufrieden waren, hatten wir die Möglichkeit, noch einmal unsere Sachen auszupacken und uns etwas frisch zu machen.

Vor dem leckeren Mittagessen wurde uns von Thomas Babu, dem Organisator unserer Reise, die CMS (Christian Mission Service) Anlage gezeigt, auf der wir uns befanden. Wir haben eine Kapelle besucht, sind im Verwaltungsbüro vorbeigegangen und haben am Ende einen Kindergarten besucht. Die Kinder haben sich total gefreut uns zu sehen und haben uns sogar etwas vorgesungen. Davon waren wir sehr beeindruckt und gerührt.

Auf dem Weg vom Kindergarten, zurück zu unseren Zimmern, wurden wir auf die schöne Natur hingewiesen. Und es stimmte, die Natur war wirklich schön. Überall, wo man hinschaute, sah man die riesigen Berge, die uns umgaben. Du hörtest die Grillen zirpen und die Vögel zwitschern. Die Farben von Blumen und Büschen habe ich persönlich viel intensiver wahrgenommen, als ich es in Deutschland tue. Diese intensiven, schönen Farben, sprangen einem gleich ins Auge, weil sie sich so von der anderen, eher braunen bis oliv-grünen Natur abgehoben haben.

Abends aßen wir Abendbrot und setzten uns danach noch einmal als Gruppe zusammen und besprachen, was es zu besprechen gab.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es ein sehr schöner Tag war, der uns den Trubel und die Müdigkeit von der Anfahrt vergessen ließ.

Ein Tagesbericht von Annika Fitschen.


14.03.2018
Willkommensbesuch in der Schule und Kulturprogramm

Als wir auf dem Weg zur CMS-Schule waren, haben wir vieles erwartet, ob tolle Begegnungen oder auch die sichtbare Armut. Was wir aber nicht erwartet hätten, war ein typisch-indisch feierlicher Empfang mit Blütenblättern und Rosenwasser, Rosen und Zucker. Hinter den Toren des Schulgeländes hatte sich ein Korridor aus jungen Mädchen in prachtvollen, gelben Kleidern gebildet, die uns mit einem strahlenden Lächeln willkommen geheißen haben. Am Ende des Korridors befand sich eine Bühne, vor der sich alle Schüler aufgestellt haben, um das tägliche, morgendliche „Assembly“ abzuhalten – nur mit dem Unterschied, dass wir einen Platz auf der Bühne einnehmen durften. Beim Assembly haben die Schüler gesungen, gebetet und aus der Bibel gelesen. Als das Assembly zu Ende war, sind die Schüler in ihre Klassen gegangen und wir wurden in einen Raum geführt, wo wir eine Präsentation zur Schule erwarteten. Auf dem Weg dorthin haben uns viele Kinder aus den Klassen zugelächelt und gewunken, sichtlich über unsere Anwesenheit erfreut.

Der Vortrag handelte von der Schule und ihrer Geschichte, ihrem Programm und dem indischen Schulwesen allgemein. Danach wurden wir aufgeteilt und durften jeweils zu dritt oder zu viert in die Klassen gehen, wo sich die Erwartung von interessanten Begegnungen bewahrheitet hat. Die Kinder waren entgegen unserer Erwartung kaum zurückhaltend, sondern haben mit uns geredet, uns interessiert Fragen gestellt und mit uns gelacht.

Zum Mittagessen sind wir dann zurück auf dass CMS-Gelände gefahren, später sind wir wieder zur Schule gefahren und durften dort ein indisches Kulturprogramm ansehen, dass die Schule extra für uns vorbereitet hat, wo Schüler ihre Tänze gezeigt haben und Yoga sowie Malcom gemacht haben. Letzteres ist eine Mischung aus Sport und Tanz, in dessen Zentrum ein drei Meter hoher Holzpfahl steht. An diesem klettert man herauf und macht Figuren. Das alles war sehr beeindruckend, auch da indische Tänze sich sehr von den deutschen unterscheiden. Am Schluss haben wir als Gruppe im Gegenzug auch noch ein paar Lieder zum Besten gegeben.

Ein Tagesbericht von Yannick Sulimma.


15.03.2018
Sportspiele und kultureller Austausch in der Schule

Nachdem wir in APM Frühstück gegessen haben, welches aus Früchten und indischen Spezialitäten bestand, haben wir uns auf den Weg in die Schule in Thadikorankonam gemacht. Dort hatten wir eine Stunde Zeit, in kleinen Gruppen verschiedene Klassen zu besuchen. Uns ist aufgefallen, dass die Schüler in Indien intensiver am Unterricht teilnehmen. Sie  haben mehr Respekt vor den Lehrern und sie sind sehr motiviert etwas zu lernen (bestimmt ist das nicht in ganz Indien so). Kurze Zeit später wurden wir zum “Tea Time” gerufen. Danach hatten wir die Möglichkeit einen Yoga Kurs zu besuchen, welchen wir mehr oder weniger gemeistert haben.

Nach einer 3 stündigen Mittagspause haben wir mit den Kindern zusammen ein indisches Spiel gespielt, namens “Coco”. Es hat viel Spaß gemacht, weil wir die Gelegenheit hatten, die Kinder ein bisschen besser kennenzulernen. Während des Spiels hat uns fast die ganze Schule zugeschaut und alle haben sich gefreut, dass wir da waren. Zurück im Camp von CMS haben wir uns ausgeruht und gemütlich zu Abend gegessen. Auf der Terrasse haben wir uns dann über den Tag unterhalten und erläutert wie wir uns fühlen. In einer kleinen Gruppe haben wir später noch Werwolf gespielt.

Ein Tagesbericht von Annie Oreopoulos.


16.03.2018
Auf der Nelkenfarm

Heute war ein ereignisreicher Tag. Wir waren auf der Nelkenfarm von CMS. Nach dem Frühstück sind wir mit dem Bus und einem Jeep losgefahren und haben nach fast zwei Stunden die erste Tea Time gemacht. Als nächstes haben sich einige von uns zu Fuß und andere mit dem Jeep auf den Weg zu unserem eigentlichen Ziel gemacht. Der Fluss, wenn man ihn denn so nennen konnte, war eine Art Wasserstrom, welcher sich durch Steine und Felsen schlängelte und so kleine Wasserfälle und Seen bildete. Einige von uns haben sich gesonnt, während andere gebadet haben oder auf der Suche nach Schlangen waren.

Gerade als einige von uns Hunger bekamen, brachten uns Mitarbeiter von CMS ein tolles Picknick, welches wir mit Freude, aber auch ein bisschen Verwunderung, entgegennahmen. Nach dem Essen machten wir mit unseren vorherigen Beschäftigungen weiter. Einige lasen, wieder andere kletterten über Steine und verbrannten sich die Füße, während andere sich weiter sonnten, um für künftige Fotos gut auszusehen. Die nächste Tea Time machten wir wieder auf der Nelkenfarm kurz vor der Fahrt zurück zu unserer Unterkunft. Wieder zuhause folgten wir unserem täglichen Abendritual, welches aus dem Abendessen, unserer Reflexionsrunde und dem Wählen von Johannes als „Werwolf“-Bürgermeister des kleinen Dorfes im Düsterwald bestand.

Ein Tagesbericht von Johannes Büker.


17.03.2018
Text folgt


Ein Tagesbericht von Finn Berger.


18.03.2018
Der südlichste Punkt Indiens

Heute war ein langer Tag, ein anstrengender Tag, aber auch ein interessanter Tag: Wir waren heute auf einer heiligen Insel, in einer Kita, in einem Tempel und an noch einem weiteren heiligen Ort, an dem sich die drei Meere – das Rote, Indische und Bengalische – treffen – im Ganzen also ein recht erlebnisreicher Tag. Wir haben viel erlebt und gefühlt, für viele war es wohl extrem und bei dem Vielen, was wir erlebten, sogar schon zu viel. Die Erfahrungen mit den Menschen, den normalen Indern auf der Straße, die weder uns Europäer noch unsere Kultur des Abstandes kennen, haben uns vielleicht nicht wirklich geprägt, aber doch sicherlich ihren Abdruck hinterlassen. Diejenigen, welche in den Tempel gegangen sind, konnten auch noch mit der Enge, die mit alten Gebäuden, aber auch einem anderen Distanzempfinden in Indien verknüpft sind, Bekanntschaft machen. In allem war es ein interessanter Tag der uns wohl freilich wegen jenen speziellen Erfahrungen, die wir machten noch einige Zeit in Erinnerung bleiben wird.

Viel wichtiger aber ist nach Herrn Warnke, was wir an diesem Tag aßen. So wie jeden Tag begannen wir den Tag mit Früchten, Wasser, Kaffee und ein bisschen überraschend, Reisnudeln,  mit der uns aus den Vortagen bereits bekannten süßen Kokossoße. Nach unserem Besuch auf den Inseln haben wir auf dem Weg zum Meer in einer Kita ein wunderbares Curry mit Reis auf Bananenblättern zum Mittag gegessen. Ich denke man könnte die Blätter essen, aber keiner hat es getan, was wohl recht gut war, denn es scheint kein Brauch hier zu sein. Abends gab es sehr leckere Kartoffelsuppe und als Nachtisch sicherlich den besten Schokopudding, den ich je gegessen habe – vielleicht war es auch der zweitbeste.

Ein Tagesbericht von Niklas Oehmichen.


19.03.2018
Der letzte Besuch in der Schule

Heute ist der 19. März und der Aufenthalt in Indien neigt sich dem Ende zu. Der Tag begann wie immer, man stand voll geschwitzt auf und ging duschen, danach gab es ein leckeres Frühstück mit frischem Obst. Heute haben wir zum letzten Mal die Schule besucht, die wir zum Anfang der Indienreise zwei Mal besucht haben. Dementsprechend war ich sehr aufgeregt, da mir die Schule und das Spielen mit den Kindern am meisten Spaß macht. Im Programm war geplant, dass wir Malcom oder einen indischen Tanz ausprobieren können. Malcom ist eine Sportart, bei der man auf einem Stamm klettert und Figuren darstellt. Als wir dann am Morgen in die Schule gefahren sind, habe ich dieses „Malcom“  mit Johannes und Yannick zusammen ausprobiert. Es war sehr schwer vernünftig auf den Stamm hinaufzuklettern, jedoch hat es bei mir einigermaßen geklappt. Die Kinder von der Schule haben uns Figuren vorgemacht und wir waren sehr verblüfft, wie sie das  hinbekommen haben. Nachdem haben wir mit den Kindern auf dem Sportplatz Handball gespielt. Mit den Kindern zu spielen, war für mich eine große Freude, da ich zum einen sehr gerne Sport mache und zum anderen die Kinder mit einer großen Leidenschaft gespielt haben, was mich sehr inspiriert hat. Am Nachmittag haben wir dann noch unsere Wäsche gewaschen und zu Abend gegessen. Es gab sehr leckere Kartoffeln mit Fleisch und einen super frischen Salat mit Gurken, Tomaten und Zwiebeln.

Ein Tagesbericht von Sebastian Tagelieber.


 

20.03.2018
Abschied nehmen

Text folgt


21-24. März
Abschlussreflexion in Varkala

Text folgt