12 Mai

INFOS: Regulärer Schulbetrieb ausgesetzt / CORONA Virus

Update 12.05.2020 aus der Presse:

Die Schulbehörde beschließt, daß ab dem 25. Mai alle Schüler in Hamburg wieder zur Schule gehen dürfen. Voerst aber limitiert auf wahrscheinlich einen Tag pro Woche.

Über die Umsetzung an unserer Schule erhalten Sie rechtzeitig Informationen von Ihrem Klassenteam.

Update 08.05.2020 Elternschreiben der Schulleitung:

Liebe Eltern,

es ist schön, mehr und mehr Schüler in der Schule anzutreffen, wenn auch teilweise etwas umständlich und ungewohnt in der Umgangsweise. „Einbahnstraßen“, abgetrennte Pausenbereiche, kleine Gruppen, Masken und große Distanzen bleiben fremd und sind doch notwendig, um die Schule nach und nach wieder zu öffnen. Ich denke, wir alle sind froh über diese Möglichkeiten. Einerseits, um das Homeschooling weiter zu entlasten, andererseits natürlich, um persönlich Begegnungen wieder möglich zu machen.

Während schon einige Jahrgänge (4, 9, 10, 12) in der Schule sind und gleichzeitig die Prüfungen zum Mittleren Schulabschluss u.a. in der Aula und in den NaWi-Räumen laufen, kündigt sich nach den Maiferien die nächste Teilöffnung an. Wie Sie ganz sicher bereits aus der Presse erfahren haben, sollen bis zum Schuljahresende alle Schüler einmal in der Woche fünf bis sechs Unterrichtstunden in der Schule erhalten.

Das bedeutet, dass sich die Planungen in Grund- und Stadtteilschule jetzt auf die Organisation der Präsenzbeschulung aller Jahrgänge unter Berücksichtigung der Hygienevorschriften beziehen. Diese Planungen sind weit fortgeschritten und sollen in der kommenden Woche rechtzeitig abgeschlossen werden. Die Details kommunizieren wir wie gewohnt über die Stufen.

Eine weitere Herausforderung sind die zahlreichen Abschlussfeiern, die wir gerne in irgend einer Weise möglich machen möchten und auch sollten. Hier sind gute Ideen gefragt, nämlich wie wir eine gute Mischung aus Beiträgen und feierlicher Atmosphäre in der Fernkommunikation gestalten können. Auch hier erhalten Sie in Kürze weitere Informationen.

Danke für die gute Zusammenarbeit und Ihre Mitwirkung und ein sonniges Wochenende

Herzliche Grüße

Hayo Janssen

Update 30.04.2020 Elternschreiben der Schulleitung:

Liebe Eltern,

mit dieses Mal lediglich vier kurzen Hinweisen möchte ich Sie in ein verlängertes Wochenende „schicken“ und hoffe zuvorderst, Ihnen und Ihren Kindern geht es gesundheitlich gut.

–      Die Prüfungen zum Abitur verlaufen reibungslos, trotz der für alle herausfordernden Umstände

–      Auch die ersten Präsenzgruppen sind am Montag in unserer Schule angekommen. Es tut gut, wieder mehr Menschen zu begegnen, wenn auch in ungewohntem Abstand. Ab dem 27.4. kommen die Viertklässler und unser zwölfter Jahrgang hinzu. Für entsprechende hygienische Maßnahmen ist nach Vorgaben der Hamburger Schulbehörde gesorgt. Die betreffenden Jahrgänge sind auch noch einmal gesondert informiert worden.

–      Die Prüfungen zum Mittleren Schulabschluss starten ebenfalls in der kommenden Woche. Auch hier ist alles aufwändiger als sonst, aber wie gewohnt bestens vorbereitet. Ein großer Dank alle die beteiligten Kolleg*innen.

–      Eine Bitte aus gegebenem Anlass: Wir machen derzeit alle erste Erfahrungen mit dem Einsatz von Videokonferenzen oder- unterricht in der Schule. Sie haben eine Einverständniserklärung diesbezüglich unterschieben. Hier sind auch Verhaltensregeln genannt, z.B. dass keine Mitschnitte getätigt werden dürfen u.ä. Bitte gehen Sie mit Ihren Kindern diese Erklärung gemeinsam aufmerksam durch, damit sich wirklich alle an die verabredeten und notwendigen Regeln halten und helfen Sie mit, dass dieses Medium noch mehr und vor allem sicher „Schule macht“.

Nun aber wüsche ich Ihnen einen schönen ersten Mai.

Herzliche Grüße

Hayo Janssen

Update 24.04.2020 Elternschreiben der Schulleitung:

Liebe Eltern,

in der fünften Woche der Schulschließung sind in der Schule immer mehr Menschen anzutreffen. Wir sind ja alle derzeit recht reduziert in unseren direkten sozialen Kontakten. Das ist nach wie vor einerseits wohltuend, da irgendwo auch entschleunigend. Andererseits fehlt so viel von dem, was uns im zwischenmenschlichen Bereich wichtig ist, zumal als Schulgemeinschaft. Die persönlichen Begegnungen sind natürlich auch durch Zoom, Skype, mail, Telefon oder Edupage nur schwer zu ersetzen. Und es ist uns bewusst, wie groß die Herausforderungen des Fernunterrichts sind. Wir Kolleg*innen erleben es ja zu einem guten Teil selber auch als Eltern. Als Schule setzen wir konsequent die Vorgaben der Hamburger Schulbehörde um und ich weiß, wir tun dies vorbildlich. Gleichzeitig fehlt der direkte Kontakt, das Feedback, die unmittelbare Reaktion auf Fragen, Sorgen, Kritik und Lob.

Daher nehme ich es mit Freude wahr, dass sich die Schule Tag für Tag wieder mehr füllt. Die Notbetreuung wird genutzt von denjenigen unter Ihnen, die die Betreuung zuhause nicht gewährleisten können. Die Abiturprüflinge bevölkern das Hessehaus und unser Hausmeister Herr Herfurth und die Kolleginnen im Schulbüro sind intensiv mit den Vorbereitungen für die teilweise Schulöffnung beschäftigt. Die Planungen im organisatorische Bereich sind abgeschlossen, ein Hygieneplan steht. Die Grundreinigung läuft planmäßig wieder an und alle Beteiligten erwarten das Wiedersehen mit den neunten und zehnten Klassen am Montag. Die konkreten Stundenpläne finden Sie und die Schüler auf Edupage. Bitte achten Sie in jedem Fall auf tagesaktuelle Änderungen, die sich derzeit immer ergeben können.

Wie Sie wissen, folgen in der darauffolgenden Woche die Schüler*innen des vierten und zwölften Jahrgangs, während zeitgleich die schriftlichen Prüfungen zum MSA abgehalten werden. All das ist ein erheblicher logistischer Aufwand, der uns auch räumlich sehr fordert. Gleichzeitig möchten und müssen wir für einen ausreichenden Schutz für alle sorgen und orientieren uns natürlich am Hygieneplan der Hamburger Schulbehörde.

Wenn ich in den vergangenen Tagen nicht jede email (auch zu diesem Thema) sofort beantwortet habe, liegt das daran, dass auch das Schulbüro bzw. die Schulleitung täglich mit neuen Informationen aus der Schulbehörde oder dem Gesetzgeber versorgt wird und schulische Maßnahmen entsprechend flexibel anpassen muss. Ein weiteres drängendes Thema ist bspw. auch das Thema Schulessen. Derzeit erfolgt eine Überprüfung der für den Zeitraum der Schulschließung zu viel gezahlten Essengeldbeiträge. Eine Rückerstattung wird nach Feststellung in Form einer einmaligen Erstattung zum Schuljahresende erfolgen. Ich muss Sie bitten, bis dahin Geduld zu haben, da wir gerne mit einer validen Aussage auf Sie zukommen möchten und schließlich mit jeder weiteren Woche Veränderungen einhergehen können. Zwar planen wir auch für die kommenden zwei Wochen außer im Rahmen der Notbetreuung kein Schulessen ein, aber auch das kann sich ggf. mit weiteren zu beschulenden Jahrgängen wieder ändern.

Der herausfordernde Fernunterricht hält unterdessen weiterhin an und es gibt noch keinerlei Signale für eine grundsätzliche Veränderung nach den Maiferien. Mir bleibt daher, Ihnen und Ihren Kinder ausreichend Energie zu wünschen und die Fähigkeit, in diesen Tagen unmittelbar Notwendiges von Wichtigem zu unterscheiden. Meinen Respekt für Ihr Wirken und Handeln haben Sie in jedem Fall.

Ich freue mich für meinen Teil, einige Schüler*innen und Schüler ab Montag wieder in der Schule zu sehen.

Herzliche Grüße und ein wieder einmal sonniges Wochenende.

Hayo Janssen

Update 17.04.2020 aus der Presse:

Die Schulbehörde hat beschlossen den Schulbetrieb schrittweise ab dem 27.04. wieder aufzunehmen.

Die Umsetzung der Vorgaben muß jede Schule selbst regeln. Genauere Informationenen wie dies an unsere Schule umgesetzt wird erhalten sie per Rundmail am Wochenanfang.

Update 17.04.2020, Elternschreiben der Schulleitung:

Liebe Eltern,

ich hoffe, Sie haben mit Ihren Kindern eine erholsame Osterzeit verbracht und vielleicht auch ein Stück weit Normalität erleben können. Normal ist ansonsten nur wenig in diesen Tagen und so wie es derzeit aussieht, wird sich die Schulschließung auch noch bis Anfang Mai fortsetzen.

Leider hat es seitens der Hamburger Schulbehörde noch keine offizielle Information hierzu gegeben, so dass auch wir auf Pressemitteilungen angewiesen sind. Gleichzeitig müssen wir natürlich die nächsten Tage planen. Das betrifft zum einen die Abiturprüfungen, die in der kommenden Woche unter besonderen hygienischen Bedingungen und Vorkehrungen starten und zum anderen die Notbetreuung, die weiterhin stattfinden wird. Beides organisieren wir jetzt unter der Voraussetzung, dass der normale Schulbetrieb ausgesetzt bleibt. Wenn sich hieran irgendetwas ändern sollte, geht Ihnen noch eine gesonderte Information zu.

Das bedeutet, dass wir in einer fünfte und wahrscheinlich auch sechste Woche des Homeschooling gehen bei für viele von Ihnen gleichzeitigem Homeoffice. Wir wissen um die Schwierigkeiten und Herausforderungen, die das mit sich bringt und erleben es ja selber, sofern wir Eltern sind. Es bleibt bei unserem regelmäßigem Fern-Meeting mit den Elternvertretervorständen, um die derzeitige Situation in beide Richtungen gut reflektieren und ggf. anpassen zu können.

In der kommenden Woche wird es zu einer verbindlichen Nutzung von Eduage als Austauschplattform nun auch in der Oberstufe kommen. Die Kolleg*innen haben sich in der letzten Konferenz hierfür ausgesprochen, um alle Beteiligten gut arbeitsfähig zu halten. Schoolcloud wird als virtuelle Umgebung aber erhalten bleiben.

Frau Blumhardt kommt heute mit einer Abfrage bezüglich der Notbetreuung auf die Eltern möglicher betroffener Schüler zu.

Mir bleibt, Ihnen ein sonniges Wochenende zu wünschen und die Hoffnung auszusprechen, dass Sie gesund bleiben. Werfen Sie dabei gerne einen Blick auf unsere Website, wo sich mittlerweile einige spannende und schöne Beiträge angesammelt haben.

Herzliche Grüße

Hayo Janssen


Update 19.03.2020:

Die Hamburger Schulen bleiben vorläufig bis zum 19. April 2020 geschlossen.
Der reguläre Schulbetrieb ist vorläufig bis zum 19.04.2020 ausgesetzt.


Brief der Schulleitung (Stand Fr. 13.03.2020,16:20)

Liebe Eltern,

es hat sich in den letzten Stunden bereits angekündigt, dass die Schulen ab Montag für 14 Tage geschlossen bleiben (Update: bis 19.04.). Das gilt natürlich auch für uns in Blankenese. Lesen Sie gerne die unten angehängte Pressmitteilung, die auch offiziell von der Schulbehörde eben verschickt wurde.

In Kürze: Was gilt für uns?

Wir werden auch eine Notbetreuung anbieten und organisieren diese für die SchülerInnen bis 14 Jahren sowie die älteren Schüler mit speziellen sonderpädagogischen Förderbedarfen. Bitte beachten Sie, dass Sie diese nur in Anspruch nehmen können, wenn es unbedingt notwendig ist und Sie bzw. Ihre Kinder sich in den letzten 14 Tagen nicht in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Beachten Sie bitte hierzu die je aktuellen Meldungen. Melden Sie Ihr Kind hierfür bitte in jedem Fall in unserem Schulbüro an.

Alles weitere werden wir ab Montag gewohnt kompetent und sicher organisieren und Sie aktuell über die Entwicklungen informieren, z.B. was Prüfungen und andere ursprünglich geplante schulische Veranstaltungen betrifft.

Natürlich werden die nächsten Tage etwas ungewohnt für uns alle sein. Es bleibt mir natürlich zu wünschen, dass wir alle gesund bleiben und wenn wir hierzu als Schulgemeinschaft einen Beitrag leisten können, lohnt der Aufwand ganz sicher.

Nun wünsche ich uns allen eine schönes letztes Ferienwochenende und einen guten Start in die nächste Zeit.

Herzliche Grüße

Hayo Janssen


Link: Aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Link: Aktuelle Pressemeldungen der Behörde für Schule und Berufsbildung.


Pressetext der Schulbehörde:

13. März 2020/bsb13

Senat beschließt: Hamburger Schulen verlängern für Schülerinnen und Schüler die Ferien um zwei Wochen

Schulsenator stellt Notfallplan für die nächsten 14 Tage vor

Aufgrund der erheblichen Zunahme der Corona-Erkrankungen in Deutschland hat der Hamburger Senat heute entschieden, die am Sonntag endenden Hamburger Frühjahrsferien vorläufig um zwei Wochen bis zum 29. März 2020 zu verlängern und den regulären Schulbetrieb für Schülerinnen und Schüler in den nächsten 14 Tagen ruhen zu lassen. An allen Schulen findet in dieser Zeit eine Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler bis 14 Jahre statt. Die Lehrkräfte organisieren in dieser Zeit Lernangebote, die die Schülerinnen und Schüler zu Hause bearbeiten sollen. Zudem kommunizieren sie über E-Mail, Telefon oder andere digitale Kanäle regelmäßig mit ihren Schülerinnen und Schülern. Um die Abschlussprüfungen, insbesondere das Abitur, nicht zu gefährden, finden alle Prüfungen wie geplant statt. Zusätzlich werden zur Sicherheit weitere Nachschreibetermine angeboten. Der Krisenstab der Schulbehörde wird in Zusammenarbeit mit den Schulen in den nächsten Tagen viele offene Fragen klären und die Schulleitungen sowie die Eltern täglich über die Homepage der Schulbehörde informieren.

Schulsenator Ties Rabe: „Wir stehen vor einer besonderen Situation, für die es kein Beispiel gibt und die uns täglich vor neue und sich ständig ändernde Herausforderungen stellt. Wir können zum jetzigen Zeitpunkt nicht absehen, wie sich die Infektionen in Deutschland und Hamburg entwickeln werden und welche Maßnahmen noch folgen müssen. Deshalb wird der Krisenstab der Schulbehörde wie bereits in den vergangenen zwei Wochen jeden Tag zusammentreten und die anstehenden Aufgaben und Probleme klären. Über tägliche Newsletter werden wir die Eltern und die Schulöffentlichkeit sowie die Schulleitungen zeitnah über alle Maßnahmen und Veränderungen informieren. In dieser sehr ungewöhnlichen Lage setzen wir auf Transparenz und auf die Eigeninitiative aller Beteiligten.“

Um die Ansteckungsgefahr zu verringern, werden darüber hinaus bis zum 30. April alle besonderen Schulaktivitäten wie Feste, Aufführungen, Klassenreisen, Ausflüge und Sportveranstaltungen abgesagt. Schulinterne Konferenzen können wenn notwendig stattfinden, sind aber hinsichtlich ihrer Zahl, Dauer und Teilnehmergröße auf ein Minimum zu begrenzen. Darüber hinaus werden sämtliche Reisen von Schulbeschäftigten oder Schülerinnen und Schülern ins Ausland bis zum Ende des Schuljahres abgesagt.

Alle Schulen mit Ausnahme der Berufsschulen organisieren vor- und nachmittags eine Notbetreuung für Kinder bis 14 Jahre sowie für die kleine Gruppe älterer Jugendlicher mit speziellem sonderpädagogischem Förderbedarf. Auch die Schülerbeförderung findet vorläufig weiter statt. Vorerst können alle Eltern, die aus familiären Gründen darauf angewiesen sind, diese Notbetreuung in Anspruch nehmen. Die Schulbehörde appelliert jedoch an die Eltern, ihre Kinder nur in Notfällen zur Schule zu schicken. Und natürlich nur dann, wenn die Kinder gesund sind und nicht aus einem Risikogebiet in den letzten 14 Tagen zurückgekehrt sind. Die Betreuung wird von den gleichen Kräften und Einrichtungen gesichert, die auch im Normalfall zur jeweiligen Zeit in der Schule arbeiten: vormittags wie bisher die Lehrkräfte sowie das pädagogisch-therapeutische Fachpersonal, nachmittags je nach Schule entweder GBS-Träger oder das Schulpersonal. Bei der Betreuung achten alle Betreuer auf kleine Gruppen und die Einhaltung der Hygienevorschriften, um die Ansteckungsgefahr zu reduzieren.

Lehrkräfte und Beschäftigte der Schule, die aus einem Risikogebiet nach der Definition des Robert-Koch-Institutes zurückkehren, dürfen die Schule 14 Tage lang nicht betreten. Alle anderen beginnen am Montag planmäßig ihren Dienst in der Schule. Sie bauen dort verlässliche digitale und mediale Informationsketten und Informationssysteme untereinander und zu ihren Schülerinnen und Schülern zu Hause auf und übermitteln diesen die Lernangebote und Lernaufträge für die nächsten Tage. Die Schulleitungen klären in den nächsten drei Tagen aufgrund der Inanspruchnahme der Betreuungsangebote, welche und wie viele Lehrkräfte und Pädagogen zur Aufrechterhaltung der Betreuungsangebote in den Schulen arbeiten und welche und wie viele Lehrkräfte und Pädagogen Home Office machen. Ziel ist es, dass möglichst viele schulische Beschäftigte zu Hause arbeiten.

Auch in den Berufsschulen ruht der Unterrichtsbetrieb. Die Auszubildenden sollen in ihrer Schulzeit stattdessen wenn möglich in ihren Ausbildungsbetrieben arbeiten. Das gilt insbesondere für Auszubildende der Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege. In den nächsten Tagen klären die Berufsschulen zusammen mit den Auszubildenden und den Betrieben den weiteren Prozess.

Alle Abschlussprüfungen an den allgemeinbildenden und den berufsbildenden Schulen finden voraussichtlich ohne Einschränkung an den bereits festgesetzten Terminen statt. Die Schulbehörde organisiert in den nächsten Tagen in Zusammenarbeit mit den Schulen große Prüfungsräume, die gewährleisten, dass ein ausreichendender Sicherheitsabstand zwischen den Prüfungsbeteiligten eingehalten wird. Darüber hinaus werden zusätzliche Nachschreibetermine und Prüfungsaufgaben für den Fall organisiert, dass die bisherigen Prüfungstermine nicht ausreichen.

Die Kultusministerkonferenz hat in diesem Zusammenhang beschlossen, dass alle Bundesländer die eventuell auch unter ungewöhnlichen Bedingungen entstandenen Schulabschlüsse in jedem Fall gegenseitig anzuerkennen. Die Wissenschaftsministerien sowie Universitäten und Fachhochschulen sind gebeten, die Zulassungszeiten so zu strecken, dass auch Studienbewerberinnen und -bewerber mit verspätet erlangten Abiturzeugnissen noch aufgenommen werden können.

Peter Albrecht

Pressesprecher | Leitung Kommunikation
Koordination A-Bundesländer
Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB)
– Hamburgisches Landesministerium –
Senatorenbüro