04 Jul

Abschied Frau Tresser

Liebe Eltern,

nun möchte ich mich auch auf diesem Wege von Ihnen allen verabschieden. Ich hatte hier an der Bugenhagenschule eine tolle, ereignisreiche und prägende Zeit, an die ich mich gern zurück erinnern werde. Mir sind Kinder begegnet, die voller Neugier sich ihren Lerninhalten gewidmet haben, die mir freundlich begegnet sind und die stets dazu bereit waren, anderen Menschen zu helfen und sie zu unterstützen. Dies ist mir bereits zu Beginn am Tag meiner Hospitation aufgefallen. Es war mir eine große Freude, Ihre Kinder zu unterrichten und gemeinsam mit Ihnen den Schulalltag und das Leben zu gestalten. Die vielfältigen Aufgaben, die mir begegnet sind, haben mich wachsen lassen und mir oftmals einen anderen Blick auf die Dinge geschenkt.

Ich schaue dankbar auf die drei Jahre an der Bugenhagenschule zurück. Ich wünsche Ihnen und Ihren Kindern von Herzen alles Gute. Vielen Dank für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen, die wertschätzenden Worte und die aktive, engagierte Teilhabe am Schulleben!

Herzliche Grüße

Lisa-Marie Tresser

04 Jul

„Ort des Glaubens“ nicht nur in der Kirche

von der Schlangen-Lerngruppe der Bugenhagengrundschule Gr. Flottbek

Im Juni fand an der Bugenhagengrundschule Gr. Flottbek eine Projektwoche im Fach „Religion“ statt. Wir, die Schlangen-Lerngruppe, hatten das Thema „Orte des Glaubens“.

Im Religionsunterricht hatten wir uns in den Wochen davor mit Festen der verschiedenen Weltreligionen beschäftigt. In der Projektwoche starteten wir dann am Montag mit der Religion Hinduismus. Thema waren die Schriften, das Symbol, die Kasten, Tempel oder die Feste. Passend dazu, machten wir am Dienstag einen Ausflug zu einem Hinduistischen Tempel in Stelligen. Der Hinduistische Tempel sah gar nicht wie ein Tempel aus. Es war ein altes Backsteingebäude neben einem Bahnhof. Der Tempel bestand aus 2 Zimmern einem Vorraum und einem Altarraum. Im Vorraum wurde uns vieles erzählt z.B. dass es 365.000 Götter gibt, dass für jeden Tag ein anderer Gott angebetet wird oder dass Männer und Frauen gleichberechtig sind. Im Altarraum wurde uns etwas über die Götter erzählt und einige Kinder haben vor den Statuen der Götter gebetet. Man konnte sich mit heiligem Wasser aus dem Fluss Ganges bespritzen lassen können und danach hat man einen roten Punkt, ein „Bindi“ auf die Stirn bekommen. Am Ende wurde uns Essen angeboten: Erdbeermilch, Hinduistischen Tee, Gebäck und Milchreis

Vielen Kinder blieben besonders das Essen und die bunten Statuen in Erinnerung.

Am Montagnachmittag bastelten wir drei heilige Orte des Glaubens aus Papier: Synagoge, Moschee und Kirche.  Es war schwer, aber am Ende haben wir es doch geschafft.

Kirchenerkundung

Mittwochmorgen waren wir mit Pastorin Lohse in der Flottbeker Kirche verabredet. Dort konnten wir den ganzen Kirchraum erkunden. Sogar auf die Kanzel durften wir. Wir fanden heraus, was eine Kirche zu einer Kirche macht, was sie von anderen heiligen Orten unterscheidet und was sie gemeinsam mit anderen heiligen Orten hat.

Unser Ort des Glaubens

Am Mittwochnachmittag stellten wir uns unseren eigenen Ort des Glaubens vor. Es konnte  ein Fantasieort sein. Ein Ort an dem wir beten und zur Ruhe kommen können. Diesen Ort malten, bauten oder bastelten wir aus vielen Dingen. Aus Federn, aus Holz und anderen schönen Sachen. Wir bauten Modelle. Viele Kinder gestalteten etwas aus der Natur. Es wurden richtig schöne Kunstwerke.

Ausflug in den Luthergarten

Am Donnerstag waren wir im Luthergarten. Das ist ein großer Garten der Luthergemeinde Bahrenfeld. Dort erzählte uns der Pastor etwas über den Altar aus Stein. Dieser Altar war einmal eine Brücke. Und jetzt ist er eine Brücke zwischen den Menschen. Das Kreuz aus Bronze goss der Pastor selbst. Anschließend zeigte Pastor Begas uns das große Gelände, die Hühner, das Gemüse, das Baumhaus und den Wagen der Stille.

Hinterher hatten wir noch viel Zeit zum Spielen. Wir spielten Ticken und rannten durch die versteckten Gänge. Wir aßen unsere Lunchpakete und teilten das mitgebrachte Obst.

Der Tag war toll. Wir konnten erleben, dass auch ein Garten kann ein Ort des Glaubens sein kann.

 

Zum Abschluss der Projektwoche machten wir eine Ausstellung mit unseren Kunststücken und erinnerten uns an alle unsere neuen Dinge, die wir erfahren hatten.

Viele verschiedene Orte an dem Menschen zusammen kommen, um ihren Glauben zu leben. Manchmal alleine im Gebet, zusammen im Gottesdienst oder auch beim Teilen der Speisen.

In der Verschiedenheit gibt es viele Gemeinsamkeiten, die die Menschen zusammen bringen können.

Marie, Lina, Konstantin, Levke, Richard und Ben 

 

18 Mai

Projektwoche zum Thema „Religion“

Unsere Projektwoche (14. – 18.05.18) hat viel Spaß gemacht. Jede Lerngruppe hat sich mit einem anderen Thema beschäftigt. Die Minions haben unseren Schuljahresabschlussgottesdienst vorbereitet und Theaterszenen geprobt.
Die Schlangen haben sich mit den Weltreligionen beschäftigt und sogar einen echten Tempel besucht. Die Wölfe haben die goldene Regel gelernt und wie man Konflikte besser lösen kann. Dazu waren sie auch an der Elbe und haben Vertrauensübungen gemacht. Und die Koalas haben sich mit der Schöpfung Gottes auseinandergesetzt und hatten sogar einen echten Indianerhäuptling zu Gast.