27 Feb

Bericht vom Orientierungspraktikum

An der Bugenhagenschule Groß Flottbek – der „Schule unterm Kirchturm“ habe ich mein vierwöchiges Orientierungs- und Eignungspraktikum absolviert. In dieser Zeit habe ich die Chance gehabt, mir einen Einblick über den Alltag und das Konzept der Schule zu verschaffen. Das Bildungskonzept der Bugenhagenschulen lässt sich anhand von drei Wörtern zusammenfassen: evangelisch, reformpädagogisch und inklusiv. Ich selber habe miterleben dürfen, wie die „Schule unterm Kirchturm“ alle drei Komponenten im Schulalltag umsetzt. Sowohl der Unterricht als auch das Leben außerhalb des Unterrichts ist geprägt von einem respektvollen Umgang zwischen den Kindern und Erwachsenen. Großer Wert wird dabei insbesondere auf Toleranz und Nächstenliebe in der christlichen Erziehung gelegt. Dies trägt dazu bei, dass die Schüler lernen für sich und ihre Mitschüler Verantwortung zu übernehmen und jeden so zu akzeptieren, wie er ist. Aber auch das Lernen in jahrgangsübergreifenden Lerngruppen, das Fehlen von Pausenklingel und Noten, sowie die Freiarbeitszeit am Anfang des Tages, in der die Schüler ihre Ziele, die sie sich für die Woche gesetzt haben, verfolgen, sind fest im Konzept verankert. Besonders gut wird an der Bugenhagenschule Groß Flottbek Inklusion umgesetzt. Es hat mich schwer beeindruckt, wie gut Kinder mit jeglicher Behinderung in den Alltag integriert werden und wie sehr sie ihren Möglichkeiten und Stärken entsprechend im Leben begleitet und gefördert werden.

Ich bin froh an einer so tollen Schule wie der „Schule unterm Kirchturm“ und umgeben von so tollen Menschen mein Orientierungspraktikum absolviert zu haben. Ich habe eine Menge an Werten, Normen, Konzepten und Ideen mitnehmen können, die mein weiteres Studium, meinen späteren Beruf und vor allem aber mein restliches Leben prägen werden.

Vielen lieben Dank dafür!

(Elisabeth Borchardt, Praktikantin)