03 Jul

Austauschschüler(innen) aus Manresa/Barcelona bei uns in Hamburg

Katharinenkirche - alle

Seit dem Schuljahr 2011/2012 existiert in der Oberstufe der Bugenhagenschulen bereits eine Schulpartnerschaft mit Andoain/San Sebastian im spanischen Baskenland. Seitdem besucht jährlich eine Gruppe von 10 bis 15 Schüler(inne)n des 11. bis 13. Jahrgangs der Bugenhagenschule Alsterdorf unsere Partnerschule für eine Woche, wohnt dort in Familien von gleichaltrigen spanischen Schüler(inne)n und nimmt an einem von unseren Gastgeber(inne)n veranstalteten Programm teil. Anschließend findet ein einwöchiger Gegenbesuch der spanischen Schüler(innen) statt.

Neues Projekt mit Gymnasium in Manresa

Wir wollten ein ähnliches Programm mit der Stufe III ins Leben rufen und freuen uns nun, dass die erste Phase der Organisation eines Schüler(innen)-Austausches mit unserer spanischen Partnersschule in Manresa/Barcelona erfolgreich durchgeführt ist. Mit dem etwinning-Projekt, dass die Kollegin Tanja Schmolke (Bugenhagenschule) und Rosamaria Galianodie (Schule in Manresa) vor einem Jahr ins Leben gerufen haben, begann alles mit Vorstellungsvideos von Schülern, Stadt und Schule. Nun die ersten Begegnungen unserer Schüler.

Alle Schüler

Am 27. Juni kamen 13 Austauschschüler(innen) aus Manresa/Barcelona für vier Tage (d.h. drei Übernachtungen) zu uns nach Hamburg. Ein Picknick im Stadtpark war geplant, aber wegen des Spiels Spanien gegen Italien sollten wir improvisieren und wir gingen zum Landhaus Walter. Am nächsten Tag ging es mit einer Stadtbesichtigung weiter und unsere Schüler zeigten Ihren Gästen die Stadt. Hier wollen wir uns insbesonders bei der Familie Bauer für die Einladung unserer Schüler(innen) ins Miniaturwunderland bedanken. Es war das Highlight für viele unserer Gäste! Am Mittwoch verbrachten wir den Vormittag in der Schule mit normalem Unterricht, Spiele auf dem Schulhof, Grillen, Tretboot fahren und Ausflug durch die Stiftungsgelände. Wir bedanken uns beim Förderverein für die finanzielle Unterstützung unseres Projektes. Am Donnerstag verabschiedeten unsere Gäste am Flughafen und es war schon eine Stimmung des bald Wiedersehens.

Wir lassen hier am Besten die Rückmeldungen unsere Schüler(inne)n geben, die die Protagonisten im Austausch waren.

Jacob beschrieb wie die Anfangssituation war:Die Tage zuvor taten sich, trotz aller Freude, viele Sorgen auf: Würde ich mich mit meinem Austauschschüler verständigen können? Werden wir in der Freizeit gemeinsame Interessen finden? Doch bereits nach wenigen Stunden legten sich diese Sorgen. Durch das Programm konnten wir uns gut in der Gruppe verständigen und mussten uns nicht zu Zweit klarkommen…“

Hannah und Emily wollten zusammen eine Rückmeldungen geben: „Uns hat diese Zeit sehr viel Spaß gemacht. Wir haben uns alle kennengelernt und wir haben uns angefreundet. Obwohl wir nicht dieselbe Sprache sprechen, konnten wir uns alle gut verständigen und sind im Laufe der vier Tage immer offener geworden. Durch die vielen tollen Aktivitäten zum Beispiel Tretbootfahren, Stadtrundgang oder das Treffen im Stadtpark sind wir zu einer richtigen Gruppe geworden. Es war eine sehr schöne und lustige Zeit und wir würden uns freuen, wenn wir uns alle nächstes Jahr wiedersehen.“

Aula und Tretboot

Thies meinte „Ich fand es war ein spannendes und unterhaltsames Projekt. Ich hatte viel Spaß und habe die andere Kultur besser kennengelernt. Das Programm war gut ausgesucht doch es bestand zu wenig Zeit etwas alleine mit ihnen zu machen.“

Lotte schrieb uns dazu „… Ich freue mich schon auf das nächste Jahr und hoffe, dass wir die spanischen Schüler wiedersehen.“

Lidia hat es auch schön formuliert: „Am 27.06 kamen die Spanier nach Hamburg. 4 Tage unternahmen wir gemeinsam Ausflüge. Wir zeigten ihnen die Stadt, Elbphilharmonie, den Michel und viele weitere Sehenswürdigkeiten. Wir fuhren zusammen Tretboot und gingen in den Stadtpark. Trotz der unterschiedlichen Sprache und vielleicht auch Kultur verstanden wir uns super. Die 4 Tage vergingen im Flug …“

Elbphil

und Jette erlebte es ähnlich „… Auch wenn die Tageausflüge zu Ende waren, haben sich fast alle trotzdem noch z.B. im Stadtpark getroffen und da haben wir z.B. neue spanische Spiele kennengelernt und uns unterhalten….“

Und den Abschied wird von Marie-Theres sehr gut erzählt „… und dann kam auch schon der letzte Tag, der Donnerstag. Am Vormittag war Shoppingtime und vorher haben wir ein ausgiebiges Frühstück bei mir Zuhause genossen. Mittags mussten wir 

Tretboot 3

zum Flughafen. Eine aufregende und, wie ich finde, zu kurze Zeit mit den Austauschschülern ging zu Ende. Nur schwer konnten wir uns voneinander lösen und eine traurige Stimmung lag in der Luft. Im Rückblick muss ich sagen, stand das interkulturelle Miteinander im Mittelpunkt des Austauschprogramms… Im nächsten Schuljahr möchte ich unbedingt wieder dabei sein und ich hoffe, ich kann meine Freunde auch von dem Austauschprogramm begeistern.“

Flughafen

Danke an alle, die es möglich gemacht haben – die Schüler und deren Eltern in Spanien und in Deutschland, Rosamaria Galianodie und Jose Antonio Ortiz Murci (Lehrer der Deutsch-Schüler an der spanischen Schule) sowie Juan Miguel Rodriguez Lopez, Maria Jose Bezunartea und Silvia Sacasas Segura (Lehrer der deutschen Spanisch-Schüler). Danke sehr auch an den Förderverein und unsere Schulleitung für die finanzielle und logistische Unterstützung dieses Projektes.  

Vielen Dank!